NEUE PUBLIKATION

„Gekauft. Gesammelt. Geraubt? Vom Weg der Dinge ins Museum“
Zusammen mit dem Historischen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Jüdischen Museum

Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. In der Ausstellung „GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext“  wurden diese Fragen von August 2018 bis Januar 2019 anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet.

Gemeinsam mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und dem Jüdischen Museum entstanden 2018-2019 vier Ausstellungen und ein gemeinsames Begleitprogramm, das sich mit der Provenienz der hauseigenen Sammlungen auseinandersetzte. Anlass war die Präsentation der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“ des Fritz Bauer Instituts im Historischen Museum Frankfurt.