Mittwoch, Oktober 30, 2019

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  • Mittwoch, 30. Oktober 2019 - 18:00
    ÖFFENTLICHE FÜHRUNG
    „WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten“
    Mit Frauke Gathof (wissenschaftliche Volontärin in der Afrika Abteilung)
    ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

    „WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten“
    Mit Frauke Gathof (wissenschaftliche Volontärin in der Afrika Abteilung)


    Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?


    Künstler*innen und Beteiligte:
    Adams Bodomo, Behrouz Boochani and Arash Kamali Sarvestani, Artist Collective Teru, Shahram Entekhabi, Edzard Herlyn and Thomas Hoeren, Junges Schauspiel Frankfurt, Karinding Keos, Phyllis Kiehl, Ella Knorz, Mansuela, Gora Mbengue, Yasemin Niephaus, José Oliveira, participants of the workshop „stories that matter“, Rajery and 3MA, Safransirup, Nazanin Sahamizadeh, Wiparat Sukatorn, Felix Schwarz, Takayuki Tamura, Daniel Traub with Wu Yong Fu and Zeng Xian Fang, Cliff Whiting



    7€ / 3,50€. Kosten der Führung im Eintritt inklusive.
    Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29

     
    Mittwoch, 30. Oktober 2019 - 18:30
    PRÄSENTATION DER AUSSTELLUNGSDOKUMENTATION UND DISKUSSION
    „Gekauft. Gesammelt. Geraubt? Vom Weg der Dinge ins Museum“
    im Historischen Museum Frankfurt
    PRÄSENTATION DER AUSSTELLUNGSDOKUMENTATION UND DISKUSSION




    „Gekauft. Gesammelt. Geraubt? Vom Weg der Dinge ins Museum“


    Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?


    Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. In der Ausstellung „GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext“  wurden diese Fragen von August 2018 bis Januar 2019 anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet.


    Gemeinsam mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und dem Jüdischen Museum entstanden 2018-2019 vier Ausstellungen und ein gemeinsames Begleitprogramm, das sich mit der Provenienz der hauseigenen Sammlungen auseinandersetzte. Anlass war die Präsentation der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“ des Fritz Bauer Instituts im Historischen Museum Frankfurt.


    Bei der Veranstaltung präsentieren die Kurator*innen die gemeinsame Ausstellungsdokumentation und diskutieren mit Meike Hopp (Vorsitzende AK Provenienzforschung), wie wichtig eine langfristige und intensive Erforschung der Provenienzen von Museumsobjekten ist.



    Historisches Museum Frankfurt, Leopold Sonnemann-Saal, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
    4€ / 2€