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„Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen“

Wie können wir kenianische Kulturgüter, die sich im Besitz von Institutionen im Globalen Norden befinden, für die heutige kenianische Gesellschaft zugänglich machen? Mit diesem Anliegen beschäftigt sich das „International Inventories Programme" bestehend aus kenianischen wie europäischen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen.

Im Zentrum des Projektes steht die Entwicklung einer Datenbank aller kenianischen Objekte, die sich in den Museen Europas und Nordamerikas befinden. Die Visualisierung dieser Datenbank wird nun zusammen mit weiteren aus dem Projekt heraus entstandenen wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträgen in den drei beteiligten Museen in der Ausstellung „Invisible Inventories“ gezeigt.

Die Arbeiten befassen sich u.a. mit konkreten Beispielen kenianischer Objekte aus den Sammlungen des Rautenstrauch-Joest- Museums und des Weltkulturen Museums, ihren kulturellen Verflechtungen und ihrer jeweils spezifischen Aneignung durch Institutionen im Globalen Norden. Dabei geht es weniger um konkrete Restitutionsfragen, als darum, ein Forum zu schaffen für die sowohl intellektuelle als auch emotionale Auseinandersetzung mit einzelnen Objekten. Die Ausstellung widmet sich dabei ebenfalls den psychologischen und politischen Auswirkungen, die durch den Verlust beziehungsweise die Abwesenheit bestimmter Objekte in den Gemeinschaften, in denen sie geschaffen wurden, entstanden.



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