Weltkulturen Abendschule

Seit Herbst 2011 bietet das Weltkulturen Museum mit der Abendschule ein neues non-formales Bildungsprogramm, das sich an interessierte Personen aller Bildungshintergründe wendet. Die Abendschule sieht sich den Leitlinien des lebenslangen Lernens verpflichtet und basiert auf dem Prinzip der praktischen Erkenntnis, verbunden mit theoretischem Wissenserwerb. Es werden keine speziellen Kenntnisse der Teilnehmenden vorausgesetzt.

Unter verschiedenen Leitthemen, wie z.B. Kochen, Schreiben, Musik, Handelskreisläufe etc. findet jeweils über drei Monate hinweg eine fundierte Einführung und intensive Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit den Themenkomplexen statt. Die Abendschule besteht aus Vorträgen, Seminaren, Performances und Workshops, die jeweils auf einer Auswahl ethnografischer Objekte, Filme oder Fotografien aus den Sammlungen des Museums basieren.
Die einzelnen Veranstaltungen greifen inhaltlich ineinander. Ein Einstieg ist aber jederzeit möglich. Dabei lebt die Abendschule von der regen Beteiligung ihres heterogenen Publikums. Die Teilnahmekosten sind niedrig gehalten mit dem Ziel, die Abendschule zu einem sozialen Treffpunkt für ein gemischtes Publikum zu machen.

Bereits durchgeführte Abendschulen:

The World in a Spoon
Kuratiert von Sebastian Schellhaas, Gastroethnologe
(Oktober 2011 - Juni 2012)

Freestyle
Konzipiert und durchgeführt von Phyllis Kiehl, Künstlerin und Autorin
(Februar - April 2012)

The World through your Ears
Kuratiert von Oliver Augst, Musiker und Vanessa von Gliszczynski, Südostasien-Kustodin des Weltkulturen Museums
(September – November 2013)

Ware – Mensch - Kapital
Kuratiert von Carolin Knebel, Kunstvermittlerin
(September – Dezember 2014)