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HIDDEN IN PLAIN SIGHT. Vom Unsichtbarmachen und Sichtbarwerden

Museen speichern, verwalten und geben Wissen weiter. Doch welches Wissen wird aufbewahrt und vermittelt - und von wem? Welches wird ausgeklammert und übertönt?  

„Hidden in Plain Sight“ erprobt, wie durch unterschiedliche Perspektiven und Zugänge ein Raum im Museum geschaffen werden kann, der sich kritisch mit Kolonialismus und den damit verbundenen Auswirkungen bis in die Gegenwart auseinandersetzt. Die Ausstellung zeigt dabei, wie eine dekoloniale Vermittlungspraxis neue Betrachtungsweisen im Museum möglich machen kann. 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Herkunftsgeschichten von Objekten und wissenschaftlichen Ordnungssystemen. Unter Einbeziehung zeitgenössischer künstlerischer Arbeiten werden folgende Fragen diskutiert: Welche Ereignisse und Personen fehlen in Büchern und in den Bibliotheken? Wie viele gesellschaftliche Privilegien bleiben unsichtbar? Welche Geschichten werden in der dominanten Geschichtsschreibung  nicht erzählt und schreiben sich somit auch nicht in das kollektive Gedächtnis ein?

„Hidden in Plain Sight“ verfolgt bewusst das hochgesteckte Ziel, Möglichkeitsräume zu schaffen, um neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und Dialogs zu denken.

Beteiligte Künstler*innen

FrauHerr Meko (Darmstadt, Deutschland) Kitso Lynn Lelliott (Johannesburg, Südafrika) Ema Tavola (Aukland, Neuseeland) Joana Tischkau (Frankfurt/Berlin, Deutschland)

Kuratiert von Julia Albrecht und Stephanie Endter mit einem kuratorischen Beitrag von Lea Steinkampf.


Weltkulturen Labor
Schaumainkai 37
60594 Frankfurt am Main

Eintritt: 3€ / ermäßigt 1,50€
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei! Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 18 Uhr, Mi, 11 – 20 Uhr