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SESSION #1 ***AUSGEBUCHT***

Das SHIFT Kollektiv im Gespräch mit Nora Al-Badri and Brian Njenga

„Die Leere formen? Das Potenzial und die Herausforderungen digitaler 3D-Modelle für die Neugestaltung von Museumssammlungen“

SHIFT lädt Nora Al-Badri und Brian Njenga zu einer öffentlichen Diskussion über die Schnittmenge von 3D-Modellierung, Aktivismus, digitaler Reproduktion, Zugang, Eigentum und Museen ein.

Brian Njenga, ein 3D-Künstler mit einem Werdegang in Grafikdesign und Spieleentwicklung, hat ein virtuelles Museum mit kenianischen Artefakten geschaffen, die sich nicht mehr in Kenia befinden. Dieses existiert derzeit in einer Beta-Version, The Heritage Project (2021).

Nora Al-Badri ist eine forschungsbasierte Konzeptkünstlerin, die in ihren Arbeiten das emanzipatorische Potenzial neuer Technologien im Hinblick auf öffentliche und politische Diskurse beleuchtet. Oft provozieren ihre Projekte Fragen über Extraktivismus, den Standort und das Eigentum von Objekten des kulturellen Erbes, wie etwa The Other Nefertiti (2015) und Fossil Futures (2017).

Beide Positionen unterscheiden sich in Bezug auf ihre Tätigkeitsfelder, die Art ihrer Expertise und den Ort, von dem aus sie tätig sind (Berlin, Nairobi).

SHIFT (Sam Hopkins, Marian Nur Goni, Simon Rittmeier) ist ein transnationales Kollektiv, das an der Schnittstelle von Kunst und Forschung arbeitet, insbesondere zu Fragen im Zusammenhang mit afrikanischen Objekten in der Diaspora nach dem Kolonialismus.

Nora Al-Badri und Brian Njenga werden der Veranstaltung live zugeschaltet.

Das Gespräch findet in Englisch statt.


Im Rahmen der Ausstellung „Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen“


Im Anschluss findet die Highlight-Führung mit Eric Otieno Sumba statt.




3€ / ermäßigt 1,50€
Kosten eines Ausstellungsbesuchs im Eintritt inklusive
Bitte melden Sie sich über den Buchungsbutton an.
Weltkulturen Museum, Schaumainkai 37