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MORGEN-ABEND-GESPRÄCH (ONLINE)

10 Uhr Frankfurt, 20 Uhr Auckland

mit der Künstlerin Ema Tavola und den Kuratorinnen der Ausstellung „HIDDEN IN PLAIN SIGHT. Vom Unsichtbarmachen und Sichtbarwerden“ Julia Albrecht und Stephanie Endter

Ema Tavola spricht über ihre Arbeit "Embodied Decolonisation", die sie für die Labor-Ausstellung "Hidden in Plain Sight. Vom Unsichtbarmachen und Sichtbarwerden" produziert hat. Tavola ist eine Fidschi-Pākehā-Künstlerin und Kuratorin, die in Süd-Auckland, Aotearoa Neuseeland, lebt. 

Mit ihrer in Frankfurt gezeigten Serie von Fotodokumentationen interessierte sie sich für den Ansatz der Autoethnografie als einen Modus der Dezentrierung der kolonialen Tropen ethnografischer Repräsentation, indem sie ihre Erfahrung als melanesische Frau gegenüber Außenseiterperspektiven in den Vordergrund stellte.

Im Gespräch wird sie einige Hintergründe zur weiblichen Tattoo-Praxis auf den Fidschi-Inseln skizzieren, die melanesische Tattoo-Künstlerin, die sie markiert hat, Julia Mage'au Gray und die Art und Weise, in der das melanesische weibliche Tattoo zu einer Praxis der verkörperten Dekolonisierung geworden ist. Tavola ist eine unabhängige Galeristin und wird auch einige Einblicke in ihr neuestes Projekt geben, das ihre Galerie Vunilagi Vou innerhalb des Alexander Cafés als einen Raum ansiedelt, der sich der Erforschung des Potenzials der zeitgenössischen pazifischen Kunst, der Künstler*innen und des Publikums durch kuratorische Projekte, gesellschaftliches Engagement und kreative Veranstaltungen widmet.

Das Zoom-Gespräch findet in englischer Sprache statt.



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