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***ENTFÄLLT***SESSION #2

***Ersatztermin wird in Kürze bekannt gegeben***

„DIE ZUKUNFT DER RÜCKGABEN. Kann Literatur die Restitution beschleunigen?“

mit dem SHIFT Kollektiv

Wie sieht die Zukunft aus, wenn man sie aus dem Blickwinkel der zurückgegebenen Objekte betrachtet? Was finden die Objekte vor, wenn sie nach Hause zurückkehren? Welche Gemeinschaften versammeln sich um sie? Welche Geschichten, Narrative und neuen Begegnungen lösen sie aus? 

In den letzten Jahren hat sich die Diskussion über die Rückgabe von Objekten, die sich in Institutionen des Nordens befinden, an afrikanische Länder grundlegend verändert. Dennoch sind nur wenige Objekte tatsächlich bewegt worden. Wir fragen uns, ob diese Untätigkeit nicht nur politische Gründe hat. Vielleicht liegt es auch an einem Mangel an Vorstellungskraft. Wenn wir anfangen, Geschichten darüber zu verbreiten, was passiert, wenn die Objekte nach Hause kommen, können wir ihre Rückkehr vielleicht sogar beschleunigen.  

Die Veranstaltung markiert den Start einer Anthologie von Kurzgeschichten kenianischer Autoren, die sich die Rückkehr von Kulturgütern nach Kenia vorstellen. Es handelt sich um ein neues Projekt des SHIFT Kollektivs in Zusammenarbeit mit Down River Road, einer der Zeitschriften, die derzeit zur Lebendigkeit der Literaturszene in Nairobi und darüber hinaus beitragen.  

Gäste: wird hier bald bekannt gegeben  

Down River Road ist eine Online- und Print-Zeitschrift, die Belletristik, Sachbücher, Gedichte und Ideen veröffentlicht. Sie schreiben über sich: „Wir interessieren uns für die Ränder, die sich verschiebenden Zentren und die neuen Räume, die es in dem gibt, was wir als alternativ bezeichnen. Wir sind neugierig darauf, wie wir uns alle diese Welt vorstellen und erschaffen können, wie wir diese Welt aufbauen können, wie wir diese kleine Ecke des Internets zu einem Ort machen können, den wir für uns beanspruchen können.“ www.downriverroad.org 

SHIFT (Sam Hopkins, Marian Nur Goni, Simon Rittmeier) ist ein transnationales Kollektiv, das an der Schnittstelle von Kunst und Forschung arbeitet, insbesondere zu Fragen im Zusammenhang mit afrikanischen Objekten in der Diaspora nach dem Kolonialismus.


Im Rahmen der Ausstellung „Invisible Inventories. Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen“