Vermittlung

In den Vermittlungsangeboten des Weltkulturen Museums tauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tiefer in die Themen der aktuellen Ausstellung ein, erforschen die Sammlungsobjekte, setzen diese mit sich selbst in Beziehung und entwickeln daraus neue Ideen, Fragen und kreative Objekte.

Ziel ist es, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Weltkulturen Museum als ihren Ort verstehen und diesen nicht nur besuchen, sondern sich ihn aneignen.

Für Besucherinnen und Besucher jeder Altersgruppe bietet das Weltkulturen Museum verschiedene Überblicks- und Themenführungen sowie Workshops in der aktuellen Ausstellung an - auch in englischer Sprache.

In zahlreichen Kooperationsprojekten werden die Teilnehmenden zu Akteuren im Museum und diskutieren aktuelle gesellschaftliche Themen.

Für Schulen und Kitas gibt es von der Vorschule bis zur Oberstufe spezielle Führungs- und Workshopangebote. Für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher bietet das Weltkulturen Museum Einführungen in aktuelle Ausstellungen und Fortbildungen an.

Auch Kindergeburtstage können im Weltkulturen Museum gefeiert werden. Ausgehend von der Bildungssammlung zum Anfassen, gestalten die Kinder Masken, Batiken oder ergründen das Spiel der Schatten.

Infos unter 069 212 39898 oder weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de

Das Team der Bildung und Vermittlung arbeitet anhand dieser Arbeitsprinzipien.

Aktuell im Team der Bildung und Vermittlung als freie Mitarbeiter*innen sind:

Rachel Esinam Etse studiert derzeit europäische Kunstgeschichte sowie Ethnologie mit dem regionalen Schwerpunkt Afrika. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören materielle Kultur, Provenienzforschung sowie rassismuskritische Migrationspädagogik.

Claudia Gaida studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Frankfurt und in Wien Interdisziplinäre Künste, Performance und Feminismus. Aktuell ist sie Lehrbeauftragte im Bereich Ästhetische Praxis und Sozialpädagogik in der Internationalen Berufsakademie Darmstadt und Heidelberg.

Phylliss Kiehl ist Kreativcoach, Autorin und Workshopleiterin. Sie entwickelt innovative Workshop-Formate im Bereich Kreatives Schreiben unter Einbindung der jeweiligen Ausstellungen und führt diese durch.

Lieselotte Illig befindet sich im Zweitstudium der Ethnologie. Zuvor studierte sie Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar und arbeitet seit zehn Jahren als freischaffende Künstlerin in Worms, Mannheim, Ludwigshafen und Frankfurt.

Severine Meier ist derzeit Studentin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach im Fachbereich Malerei. Durch ein einjähriges Auslandsstudium im Fachbereich Textildesign an der Royal Academy of Fine Arts in Gent hat sie Kenntnisse zu verschiedenen Textilfertigungstechniken.

Berit Mohr ist Kulturwissenschaftlerin, Mediatorin und Kostümbildnerin. Sie arbeitet projektbezogen zu Themen wie Identität, (Körper-)Gestaltung, Menschenbilder und zu Konfliktbewältigung.

Eva Neukirchner hat in Frankfurt Ethnologie mit regionalem Fokus auf Südostasien (Philippinen) studiert. Zu Ihren thematischen Schwerpunktthemen gehören materielle Kultur, Umweltethnologie (Klima- und Katastrophenforschung), angewandte Ethnologie und Gender.

Lea Sante ist Masterstudentin der Kultur- und Sozialanthropologie mit Lateinamerika Schwerpunkt. In ihrer aktuellen Forschung befasst sie sich mit der kolonialen Vergangenheit und den heutigen Kontinuitäten. Seit dem Bachelorstudium arbeitet sie in diversen Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

Alena van Wahnem studierte Romanistik und Interkulturelle Kommunikation. Interessiert an künstlerisch-kulturellen Ausdrucksformen aus aller Welt ist die Masterstudentin der Ethnologie Teil des politischen MusikprojektesMusikandes“ sowie der interkulturellen Musikinitiative „Bridges – Musik verbindet“.