Zeichnung von Elísia Kaiowá. Die schematisch dargestellten Flüsse umfließen das Land der Kaiowá. Rechts ist das Dorf mit seinen rituellen Praktiken dargestellt, links die Einteilung des Territoriums in Parzellen für weiße Siedler.
WAYS - Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften
Im Rahmen des Programms “WAYS - Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ der Kulturstiftung des Bundes reaktiviert das Weltkulturen Museum eine Sammlung von Zeichnungen, die es seit 1988 bewahrt. Die Zeichnungen stammen aus dem indigenen Territorium Panambi der Kaiowá, das heute in Brasilien liegt. Sie wurden 1949/50 für den brasilianischen Anthropologen Egon Schaden hergestellt und zeigen das Eindringen des brasilianischen Staates in das Land der Kaiowá und deren rituellen Widerstand gegen die Invasion. Im Rahmen des Kooperationsprojekts sollen die Zeichnungen wieder mit ihrem Herkunftsort in Kontakt gebracht und so zum Ausgangspunkt für neue Formen der künstlerischen Kooperation werden.
