Sammeln als In-Beziehung-Sein

Ankäufe sind das Ergebnis von lange gepflegten Kontakten sowie der intensiven Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Sammlungen. Sie sind auch Forschungsleistung der jeweiligen Regionalkustod*innen oder externer Partner*innen und Teil der musealen Konzeptarbeit. Die Ankäufe sind also mehr als reine Sammlungserweiterung, sie sind auch Kommunikation, Initiation eines Dialogs und von Partnerschaften, mit indigenen Partner*innen ebenso wie mit Kolleg*innen. Sie sind nicht nur Werke, sondern Beziehungen.

Dank der vom Kulturdezernat für die Museen neu ausgehandelten Ankaufsmittel konnten wir 2020 drei Ankäufe zu unseren eigenen Forschungsthemen tätigen. Alle drei Ankäufe haben gemein, dass sie in Zusammenarbeit mit indigenen Künstlern entstanden sind.