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Vortrag, Impuls & Get Together

Namibisch-Deutsche Entwicklungszusammenarbeit von 1990 bis heute - ein Sonderfall der deutschen EZ aufgrund der besonderen historischen Verantwortung

Christiane Kalle, ehem. Landesdirektorin der GTZ in Namibia

Namibisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit gilt seit der Unabhängigkeit Namibias 1990 als besonderer Fall deutscher Außen- und Entwicklungspolitik. Sie ist eng mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands in „Deutsch-Südwestafrika“ (1884–1915) und insbesondere mit dem Völkermord an Herero und Nama (1904–1908) verknüpft. Diese historische Verantwortung prägt die bilateralen Beziehungen bis heute. Christiane Kalle gibt Einblicke vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Tätigkeit in Namibia.


Aushandlungen um „Wiedergutmachung“: die sog. „Joint Declaration“ zwischen Deutschland und Namibia

Kurzimpuls von Prof. Dr. Larissa Förster, Direktorin des Weltkulturen Museum


Wann: 9. Juli 2026, 19 Uhr, anschließend entspannter Austausch bei Snacks und Getränken

Wo: Weltkulturen Museum, Schaumainkai 35, Frankfurt am Main.


Foto: 

Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der damalige deutsche Botschafter Dr. Wolfgang Messing (1.v.r.) zusammen mit hochrangigen Vertretern der Herero, Chief David Tuvahi Kambazembi (links), Chief Alfons Kaihepovazandu Maharero (3.v.l.), Chief Kajipene Keja (3.v.r.) und Chief Munjuku Nguvauva (2.v.r.), bei der Gedenkfeier 100 Jahre Schlacht am Waterberg im August 2004 vor dem Bildnis von Chief Maherero. Foto: Christiane Kalle