Harri Mires, La Conexión, 2024, Acryl auf Leinwand, 148 x 122 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Harri Mires Villacorta, Arcana de la Medicina, 2023, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Harri Mires Villacorta, La Shipiba (Icaro de la Medicina), 2025, Acryl auf Leinwand, 68 x 44 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Gledis Panduro Vasquez, Ikaro Shamanico GVP, 2021, Acryl auf Leinwand, 79 x 108 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Sami Paola Ruiz Macuyama, Curandera, 2014, Acryl auf Leinwand, 86 x 77 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Harri Mires Villacorta, El portal de nuestro ser, 2025, Acryl auf Leinwand, 81 x 50 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Harri Mires, La Conexión, 2024, Acryl auf Leinwand, 148 x 122 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Alexander Shimpukat Soria, Picaflor cósmico, 2023, Acryl auf Leinwand, 130 x 80 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Dimas Paredes Armas, Puka Lupuna, 2023, Öl auf Leinwand, 69 x 54 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Dimas Paredes Armas, Puka Lupuna, 2023, Öl auf Leinwand, 69 x 54 cm, Foto: Wolfgang Günzel
Werken der neoamazonischen Kunst
Werke der neoamazonischen Kunst
Das Weltkulturen Museum erwarb über das non-profit-Projekt Tonkiry Artists-for-the-Rainforest neun Gemälde der peruanischen „neoamazónico“-Schule. Diese zeitgenössische Kunstströmung geht auf den Maler Pablo Amaringo (1938-2009) zurück, der 1988 im peruanischen Amazonasgebiet die Kunstschule Usko Ayar gründete. Die 2025 neu erworbenen Werke sind Arbeiten von Künstler:innen, die ihre Ausbildung bei Amaringo und seinen Schüler:innen erhielten: Harri Mires Villacorta, Gledis Panduro Vazquez, Sami Paola Ruiz Macuyama, Alexander Shimpukat Soria und Dimas Paredes Armas.
Die farbintensiven Acrylgemälde sind eng mit der Kulturlandschaft des amazonischen Regenwaldes und seinen menschlichen und tierischen Bewohner:innen verbunden. Indigene Traditionen, schamanisches Wissen und spirituelle Bezüge spiegeln sich in den Arbeiten wider. Das zeigt sich nicht nur in den Motiven der Bilder, sondern auch in der Inspiration der Künstler:innen. Einige der Maler:innen sind praktizierende Schaman:innen. So verarbeitet Harri Mires in seinen Werken beispielsweise Visionen, die durch Ayahuasca – ein spirituelles Pflanzengetränk – inspiriert sind und auf den verstorbenen Künstler Pablo Amaringo zurückgehen.
Durch die Neuerwerbungen erweitert das Weltkulturen Museum seine bereits bestehende neoamazonische Sammlung, die die ehemalige Kustodin Mona Suhrbier durch einen Ankauf von Gemälden von Amaringo und seinen Schüler:innen begründet hatte.
