September 2023

  • Donnerstag, 20. Juli 2023 bis Sonntag, 24. September 2023
    Benin. Die Sammlung im Weltkulturen Museum. Retrospektive. Teil 1
    Wann und unter welchen Umständen gelangten die „Benin Bronzen“ in die Sammlung des damaligen Völkermuseums?
    Δ Benin. Die Sammlung im Weltkulturen Museum. Retrospektive. Teil 1

    Objekte aus dem Königreich Benin (Nigeria) nehmen in der Debatte um die Restitution von Kulturgütern eine zentrale Rolle ein. Auch in der Sammlung des Weltkulturen Museums befinden sich über 50 Metall-, Holz- und Elfenbeinobjekte aus Benin. Wann und unter welchen Umständen gelangten sie in die Sammlung des damaligen Völkermuseums? Zu diesen Fragen wurde ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienz-Forschungsprojekt durchgeführt, das den komplexen Besitzverhältnissen hinter den Objekten nachging. Während die erste Ausstellung die Objekte der Sammlung präsentiert und einen Einblick in die Forschung gibt, wird der Fokus der zweiten Ausstellung auf verschiedenen künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven aus Nigeria und der Diaspora liegen.



    Teil 1:
    20. Juli - 24.September 2023
    Eröffnung: Mittwoch 19. Juli, 19 Uhr

    Teil 2:
    11. Oktober - 31. Dezember 2023
    Eröffnung: Dienstag, 10. Oktober, 19 Uhr

    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37
    Eintritt frei 


    Weitere Informationen:
    Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert die Erforschung der Provenienz von Objekten aus dem Königreich Benin. Lesen Sie hier mehr über das sechs-monatige Forschungsprojekt!






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  • Mittwoch, 2. November 2022 bis Sonntag, 3. September 2023
    healing. Leben im Gleichgewicht
    Die Ausstellung präsentiert multiperspektivische Narrative und (Kunst-) Werke mit transformativer Kraft.
    Δ healing. Leben im Gleichgewicht

    Wie leben? Im eigenen Körper, mit der persönlichen und kollektiven Geschichte? Mit der Umwelt, der spirituellen Welt, im globalen Miteinander? Wie können Krisen überwunden – kann Gleichgewicht gefunden werden? Wie gesund bleiben oder werden – wie sich wohl fühlen? Wie kann healing gelingen?

    Die Fragilität der Lebensumstände ist nicht erst seit der globalen Covid-19-Pandemie ins Bewusstsein vieler gerückt. Gesundheit, Arbeit, Wirtschaft, Politik, das soziale Miteinander, fast alle Bereiche des Lebens waren und sind betroffen. Diese globale Krise und die damit verbundene Suche nach Gleichgewicht verbinden die Menschen weltweit und viele, lange Zeit gültige Einstellungen werden hinterfragt. Indigene Gesellschaften, Aktivist*innen, Umwelt- und Klimaschutzorganisationen und die junge Generation allerorts nähern sich einander in ihren Vorstellungen, Erwartungen und Kritiken immer mehr an.

    Die Ausstellung healing. Leben im Gleichgewicht präsentiert multiperspektivische Narrative und (Kunst-) Werke mit transformativer Kraft. In multimedialen künstlerischen, poetischen und philosophischen Beiträgen präsentieren internationale Partner*innen aus Kunst, Wissenschaft und Medizin ihre ganz persönlichen Geschichten, Sichtweisen und Strategien, wie sie Krisen auflösen, neue Gleichgewichte herstellen und Antworten für die Zukunft im globalen Miteinander finden.

    Künstler*innen
    Marina Abramović, La Vaughn Belle, Elena Bernabè, Roberta Carvalho, Alejandro Durán, Marco Del Fiol, Ayrson Heráclito, Feliciano Lana, Naziha Mestaoui, Michael O’Neill, Roldán Pinedo

    Weitere Beteiligte
    Pablo César Amaringo, Giminez Menezes Basilio, Karin Bervoets, Coral Gardeners, Magnus Døvigen, Kerstin Kleemann, Marion Marquardt, Elena Mori, Thiago Lopes da Costa Oliveira, Harry Pinedo, Andrea Scholz, Ingo Schulz, Felix Schwarz, Valdette Ribeiro da Silva, Zu Campos sowie weitere, namentlich nicht bekannte Künstler*innen aus Indigenen Gemeinschaften





     

    1. Begleitpublikation
      Begleitend zur Ausstellung erscheint unter dem Titel healing. Leben im Gleichgewicht eine umfangreiche Publikation mit zahlreichen Abbildungen. Die Begleitpublikation vertieft und erweitert in interdisziplinären Artikeln die Themen der Ausstellung und präsentiert alle teilnehmenden Künstler*innen in persönlichen Gesprächen zum Thema healing. Auf Grundlage der Sammlung des Museums werden weitere  Themenschwerpunkte erarbeitet. Die vielstimmigen Perspektiven werden zusammengeführt und um nationale und internationale Stimmen von Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen ergänzt. Das Buch bietet somit eine vielschichtige Zusammenstellung von Möglichkeiten für die Gestaltung des postkolonialen globalen Miteinanders und für ein gesundes Leben im Gleichgewicht.

      Mitwirkende:
      Karin Bervoets, Wade Davis, Magnus Døvigen, Mariana K. Leal Ferreira, Nildo José Miguel Fontes, Friederike Georg, Margrit Jütte, Kerstin Kleemann, Fenton Lutunatabua, Angeline Makore, Marion Marquardt, Larissa Lacerda Menendez, Mark Münzel, Alice Pawlik, Clifford Saron, Volker Scheid, Jens Soentgen, Mona Suhrbier

      Die Begleitpublikation erscheint auf Deutsch und Englisch im Kerber Verlag.

      Erhältlich im Buchhandel für 35€ und im Weltkulturen Museum zu einem Sonderpreis von 29,90€.

    1. Kuratorinnen
      Dr. Mona B. Suhrbier (Kustodin Amerikas; stellvertretende Leitung)
      Alice Pawlik (Kustodin Visuelle Anthropologie)
    2. Ort und Öffnungszeiten
      Weltkulturen Museum
      Schaumainkai 29
      60594 Frankfurt 
           
      Öffnungszeiten:
      Mo und Di: geschlossen
      Mi: 11 – 20 Uhr
      Do – So: 11 – 18 Uhr 
    3. Eintrittspreis
      7€ / ermäßigt 3,50€
      Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei 



    Eröffnung der Ausstellung



    Gefördert von















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