Dezember 2018

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    Donnerstag, 16. August 2018 - 11:00 bis Sonntag, 27. Januar 2019 - 18:00

    GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext
    Eine Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut
    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37
    GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext





    Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

    Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. Bei vielen Objekten ist der Weg ins Museum unklar und der Erwerbskontext kaum dokumentiert. In der Ausstellung GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? werden diese Fragen anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet. Die in der Ausstellung gezeigten Objektgeschichten machen deutlich, wie wichtig eine langfristige Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung ist. Gleichzeitig wird klar, dass man bei der Aufarbeitung der Erwerbsgeschichten bzw. ihrer Provenienzen oft an Grenzen stößt und diese vielfach zu weiteren offenen Fragen führt.

    Die Ausstellung findet im Rahmen der Kooperation „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut statt, deren Ausstellungen noch bis 14. Oktober 2018 zu sehen sind.

    Kuratiert von Julia Friedel und Vanessa von Gliszczynski.











    Im Rahmen der Ausstellung bietet das Weltkulturen Museum außerdem Kuratorinnenführungen an und lädt zu einem Social Media Community Event „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ am 5. September, 18.30 Uhr ein. Hier erfahren Sie mehr über die Veranstaltung.






    Folgt uns auf @weltkulturen.museum und #GesammeltGekauftGeraubt? #RaubgutFrankfurt #LootedArtFrankfurt!


    Gefördert vom Kooperationsfonds des Kulturamtes der Stadt Frankfurt. Der HR unterstützt das Projekt als Medienpartner.


    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37


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    Freitag, 26. Oktober 2018 - 11:00 bis Sonntag, 1. September 2019 - 18:00

    GREY IS THE NEW PINK - Momentaufnahmen des Alterns
    Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche versteckten Potenziale schlummern im Älterwerden?
    Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29
    GREY IS THE NEW PINK - Momentaufnahmen des Alterns




    Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19 Uhr


    Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?


    Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?


    GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.


    In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. Mit Spielekonsolen können Sie Ihre Gehirnfunktionen trainieren und sich an der „Weltkulturen Wasserbar” erfrischen.


    Kuratiert von Alice Pawlik (Kuratorin für Visuelle Anthropologie, Weltkulturen Museum)


    Teilnehmende Künstler*innen: Ishola Akpo (*1983 CI/BJ), Ramy Al-Asheq (*1989 PS/SY/DE), Femi Amogunla (*1984 NG), Naama Attias (*1989 IL), Meret Buser (*1990 CH), Jess T. Dugan (*1986 US) und Vanessa Fabbre (*1978 US), André Günther/Albino (*1987 DE), Hartmut Jahn (*1955 DE), Günther Krabbenhöft (*1945 DE) und Britt Kanja (*1951 DE), Lars Krutak (*1971 US), Osborne Macharia (*1986 KE), Ninette Niemeyer (*1961 DE), Raymond Sagapolutele (*1971 WS/NZ), Patricia Thoma (*1977 DE), Karsten Thormaehlen (*1965 DE) und Jake Verzosa (*1979 PH) und die Teilnehmenden des „Call for Content“ eines weltweiten Aufrufs zur Bürgerbeteiligung und die Schüler*innen und Senior*innen des Projektes „textgestALTER“ sowie Jakob Gross, Roberta Mandoki und Annika Mayer, Projekt „Elderscapes”


    Eine Begleitpublikation mit Texten sowie umfassendem Bildmaterial ist auf deutscher und Englischer Sprache im Kerber Verlag erschienen. Hier finden Sie weitere Infos.


    Die Handouts zur Ausstellung finden Sie als pdf zum Download am Ende dieser Seite.
     


    Folgen Sie uns auf den sozialen Medien @weltkulturen.museum unter #GreyIsTheNewPink!


    Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.


    Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €
    Besucher*innen ab 65 Jahren zahlen in der Ausstellung GREY IS THE NEW PINK ermäßigten Eintritt. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag.
     


    Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt


     



     


    HANDOUTS ZUR AUSSTELLUNG
     


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    GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext
    Eine Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut
    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37
    GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext





    Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

    Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. Bei vielen Objekten ist der Weg ins Museum unklar und der Erwerbskontext kaum dokumentiert. In der Ausstellung GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? werden diese Fragen anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet. Die in der Ausstellung gezeigten Objektgeschichten machen deutlich, wie wichtig eine langfristige Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung ist. Gleichzeitig wird klar, dass man bei der Aufarbeitung der Erwerbsgeschichten bzw. ihrer Provenienzen oft an Grenzen stößt und diese vielfach zu weiteren offenen Fragen führt.

    Die Ausstellung findet im Rahmen der Kooperation „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut statt, deren Ausstellungen noch bis 14. Oktober 2018 zu sehen sind.

    Kuratiert von Julia Friedel und Vanessa von Gliszczynski.











    Im Rahmen der Ausstellung bietet das Weltkulturen Museum außerdem Kuratorinnenführungen an und lädt zu einem Social Media Community Event „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ am 5. September, 18.30 Uhr ein. Hier erfahren Sie mehr über die Veranstaltung.






    Folgt uns auf @weltkulturen.museum und #GesammeltGekauftGeraubt? #RaubgutFrankfurt #LootedArtFrankfurt!


    Gefördert vom Kooperationsfonds des Kulturamtes der Stadt Frankfurt. Der HR unterstützt das Projekt als Medienpartner.


    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37


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    Freitag, 26. Oktober 2018 - 11:00 bis Sonntag, 1. September 2019 - 18:00

    GREY IS THE NEW PINK - Momentaufnahmen des Alterns
    Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche versteckten Potenziale schlummern im Älterwerden?
    Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29
    GREY IS THE NEW PINK - Momentaufnahmen des Alterns




    Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19 Uhr


    Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?


    Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?


    GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.


    In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. Mit Spielekonsolen können Sie Ihre Gehirnfunktionen trainieren und sich an der „Weltkulturen Wasserbar” erfrischen.


    Kuratiert von Alice Pawlik (Kuratorin für Visuelle Anthropologie, Weltkulturen Museum)


    Teilnehmende Künstler*innen: Ishola Akpo (*1983 CI/BJ), Ramy Al-Asheq (*1989 PS/SY/DE), Femi Amogunla (*1984 NG), Naama Attias (*1989 IL), Meret Buser (*1990 CH), Jess T. Dugan (*1986 US) und Vanessa Fabbre (*1978 US), André Günther/Albino (*1987 DE), Hartmut Jahn (*1955 DE), Günther Krabbenhöft (*1945 DE) und Britt Kanja (*1951 DE), Lars Krutak (*1971 US), Osborne Macharia (*1986 KE), Ninette Niemeyer (*1961 DE), Raymond Sagapolutele (*1971 WS/NZ), Patricia Thoma (*1977 DE), Karsten Thormaehlen (*1965 DE) und Jake Verzosa (*1979 PH) und die Teilnehmenden des „Call for Content“ eines weltweiten Aufrufs zur Bürgerbeteiligung und die Schüler*innen und Senior*innen des Projektes „textgestALTER“ sowie Jakob Gross, Roberta Mandoki und Annika Mayer, Projekt „Elderscapes”


    Eine Begleitpublikation mit Texten sowie umfassendem Bildmaterial ist auf deutscher und Englischer Sprache im Kerber Verlag erschienen. Hier finden Sie weitere Infos.


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    Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

    Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. Bei vielen Objekten ist der Weg ins Museum unklar und der Erwerbskontext kaum dokumentiert. In der Ausstellung GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? werden diese Fragen anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet. Die in der Ausstellung gezeigten Objektgeschichten machen deutlich, wie wichtig eine langfristige Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung ist. Gleichzeitig wird klar, dass man bei der Aufarbeitung der Erwerbsgeschichten bzw. ihrer Provenienzen oft an Grenzen stößt und diese vielfach zu weiteren offenen Fragen führt.

    Die Ausstellung findet im Rahmen der Kooperation „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut statt, deren Ausstellungen noch bis 14. Oktober 2018 zu sehen sind.

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    Im Rahmen der Ausstellung bietet das Weltkulturen Museum außerdem Kuratorinnenführungen an und lädt zu einem Social Media Community Event „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ am 5. September, 18.30 Uhr ein. Hier erfahren Sie mehr über die Veranstaltung.






    Folgt uns auf @weltkulturen.museum und #GesammeltGekauftGeraubt? #RaubgutFrankfurt #LootedArtFrankfurt!


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    Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19 Uhr


    Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?


    Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?


    GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.


    In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. Mit Spielekonsolen können Sie Ihre Gehirnfunktionen trainieren und sich an der „Weltkulturen Wasserbar” erfrischen.


    Kuratiert von Alice Pawlik (Kuratorin für Visuelle Anthropologie, Weltkulturen Museum)


    Teilnehmende Künstler*innen: Ishola Akpo (*1983 CI/BJ), Ramy Al-Asheq (*1989 PS/SY/DE), Femi Amogunla (*1984 NG), Naama Attias (*1989 IL), Meret Buser (*1990 CH), Jess T. Dugan (*1986 US) und Vanessa Fabbre (*1978 US), André Günther/Albino (*1987 DE), Hartmut Jahn (*1955 DE), Günther Krabbenhöft (*1945 DE) und Britt Kanja (*1951 DE), Lars Krutak (*1971 US), Osborne Macharia (*1986 KE), Ninette Niemeyer (*1961 DE), Raymond Sagapolutele (*1971 WS/NZ), Patricia Thoma (*1977 DE), Karsten Thormaehlen (*1965 DE) und Jake Verzosa (*1979 PH) und die Teilnehmenden des „Call for Content“ eines weltweiten Aufrufs zur Bürgerbeteiligung und die Schüler*innen und Senior*innen des Projektes „textgestALTER“ sowie Jakob Gross, Roberta Mandoki und Annika Mayer, Projekt „Elderscapes”


    Eine Begleitpublikation mit Texten sowie umfassendem Bildmaterial ist auf deutscher und Englischer Sprache im Kerber Verlag erschienen. Hier finden Sie weitere Infos.


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    Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.


    Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €
    Besucher*innen ab 65 Jahren zahlen in der Ausstellung GREY IS THE NEW PINK ermäßigten Eintritt. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag.
     


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    Eine Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut
    Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37
    GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext





    Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

    Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. Bei vielen Objekten ist der Weg ins Museum unklar und der Erwerbskontext kaum dokumentiert. In der Ausstellung GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? werden diese Fragen anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet. Die in der Ausstellung gezeigten Objektgeschichten machen deutlich, wie wichtig eine langfristige Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung ist. Gleichzeitig wird klar, dass man bei der Aufarbeitung der Erwerbsgeschichten bzw. ihrer Provenienzen oft an Grenzen stößt und diese vielfach zu weiteren offenen Fragen führt.

    Die Ausstellung findet im Rahmen der Kooperation „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut statt, deren Ausstellungen noch bis 14. Oktober 2018 zu sehen sind.

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